Disposition

Eine Disposition, meist DISPO genannt, koordiniert und plant den Einsatz der gesamten Filmcrew. Dabei wird von den Disponenten eine Tagesdispostion in Form einer tabellarischen Auflistung aller Abläufe erstellt. Auf diese Weise sollen Drehtage so effizient wie möglich gestaltet und Leerzeiten vermieden werden.

Eine Dispoliste muss folgende Informationen enthalten:

  • Datum und Ort des Drehtages
  • Arbeitstitel des Filmes
  • Verantwortlicher Regisseur
  • interne Bereiche wie Technik, Maske oder Kostüm
  • Namen aller am Drehtag benötigten Darsteller
  • Einsatzzeiten
  • Drehorte
  • Kontaktdaten aller Beteiligten
  • Lieferzeiten für notwendiges Equipment
  • Zeiten und Orte für Pausen mit Namen des Caterers

Die Einhaltung der DISPO ist bindend für alle Beteiligten und wird für jeden Drehtag nach einer Vorlage erstellt und an alle versendet. Eine etwas weniger detaillierte Ausarbeitung der Disposition wird auch Drehplan genannt.

Mehr zum Thema

screening

Allgemeine Bezeichnung für jede öffentliche oder interne Vorführung eines Films (z. B. Test Screening, Premieren‑Screening, Festival‑Screening).

Plot twist

Unerwartete Wendung in der Geschichte, die die bisherigen Annahmen des Zuschauers umkehrt und neue Bedeutungen eröffnet.

Match cut

Übergang, bei dem visuelle oder thematische Elemente zweier unterschiedlicher Aufnahmen übereinstimmen, um einen fließenden Zusammenhang herzustellen

Jump Cut

Schnitt, bei dem zwei aufeinanderfolgende Aufnahmen derselben Einstellung mit sichtbarer zeitlicher Lücke verbunden werden, um den Ablauf zu beschleunigen oder eine stilistische Wirkung zu erzielen.

Time Code

Numerische Kennzeichnung (Stunden:Minuten:Sekunden:Frames), die jedes Bild eines Videos eindeutig identifiziert und zur exakten Synchronisation von Bild und Ton dient.

Motion Capture

Technik, bei der die Bewegungen von DarstellerInnen mittels Sensoren aufgezeichnet und anschließend auf digitale Figuren übertragen werden. Oft mit MoCap abgekürzt.