B-Roll

B-Roll bezieht sich auf zusätzliches oder unterstützendes Filmmaterial, das neben der Hauptaufnahme, der sogenannten A-Roll, verwendet wird. Es besteht aus sekundären Aufnahmen, die dazu dienen, die Hauptgeschichte zu unterstreichen, zu erweitern oder visuell zu bereichern. B-Roll-Aufnahmen können verschiedene Elemente umfassen, wie beispielsweise Nahaufnahmen von Details, Landschaftsaufnahmen, Szenenwechsel oder Aufnahmen von Handlungen, die in der A-Roll erwähnt werden. Sie werden oft während der Dreharbeiten oder später gezielt aufgenommen, um die visuelle Qualität und den Informationsgehalt eines Films oder Videos zu verbessern. In der Postproduktion wird die B-Roll dann mit der A-Roll kombiniert, um eine abgerundete und ansprechende visuelle Erzählung zu schaffen.

Mehr zum Thema

Screening

Allgemeine Bezeichnung für jede öffentliche oder interne Vorführung eines Films (z. B. Test Screening, Premieren‑Screening, Festival‑Screening).

Plot twist

Unerwartete Wendung in der Geschichte, die die bisherigen Annahmen des Zuschauers umkehrt und neue Bedeutungen eröffnet.

Match cut

Übergang, bei dem visuelle oder thematische Elemente zweier unterschiedlicher Aufnahmen übereinstimmen, um einen fließenden Zusammenhang herzustellen

Jump Cut

Schnitt, bei dem zwei aufeinanderfolgende Aufnahmen derselben Einstellung mit sichtbarer zeitlicher Lücke verbunden werden, um den Ablauf zu beschleunigen oder eine stilistische Wirkung zu erzielen.

Time Code

Numerische Kennzeichnung (Stunden:Minuten:Sekunden:Frames), die jedes Bild eines Videos eindeutig identifiziert und zur exakten Synchronisation von Bild und Ton dient.

Motion Capture

Technik, bei der die Bewegungen von DarstellerInnen mittels Sensoren aufgezeichnet und anschließend auf digitale Figuren übertragen werden. Oft mit MoCap abgekürzt.