Blocking

Blocking bezieht sich in der Filmproduktion auf die Planung und Festlegung der Bewegungen und Positionen von SchauspielerInnen und Objekten in einer Szene. Kurz: Wer steht wann an welcher Stelle. Dies umfasst die Positionierung der SchauspielerInnen im Raum, ihre Bewegungen, Gesten, Blickrichtungen und Interaktionen während einer Szene. Der Blocking-Prozess wird von RegisseurInnen in Zusammenarbeit mit dem Director of Photography (Kameramann) durchgeführt, um sicherzustellen, dass die beabsichtigte Inszenierung der Szene umgesetzt wird und dass die Kamera die erforderlichen Blickwinkel und Einstellungen erfassen kann.

Mehr zum Thema

Screening

Allgemeine Bezeichnung für jede öffentliche oder interne Vorführung eines Films (z. B. Test Screening, Premieren‑Screening, Festival‑Screening).

Plot twist

Unerwartete Wendung in der Geschichte, die die bisherigen Annahmen des Zuschauers umkehrt und neue Bedeutungen eröffnet.

Match cut

Übergang, bei dem visuelle oder thematische Elemente zweier unterschiedlicher Aufnahmen übereinstimmen, um einen fließenden Zusammenhang herzustellen

Jump Cut

Schnitt, bei dem zwei aufeinanderfolgende Aufnahmen derselben Einstellung mit sichtbarer zeitlicher Lücke verbunden werden, um den Ablauf zu beschleunigen oder eine stilistische Wirkung zu erzielen.

Time Code

Numerische Kennzeichnung (Stunden:Minuten:Sekunden:Frames), die jedes Bild eines Videos eindeutig identifiziert und zur exakten Synchronisation von Bild und Ton dient.

Motion Capture

Technik, bei der die Bewegungen von DarstellerInnen mittels Sensoren aufgezeichnet und anschließend auf digitale Figuren übertragen werden. Oft mit MoCap abgekürzt.