Filmversion

Eine Filmversion beschreibt einen zeitlichen Stand des Films in der Postproduktion. Die Post-Produktion dauert meist mehrere Wochen, teils sogar mehrere Monate. Damit das Team und der Kunde aber nicht bis ganz zum Schluss warten muss, um einen Einblick in den noch nicht fertigen Film zu bekommen, werden Filmversionen angefertigt. Diese Filmversionen weisen dann noch Lücken oder unbearbeitete Filmaufnahmen auf. Eine der ersten Filmversionen nennt sich Rohschnitt: Dabei werden die gefilmten Aufnahmen im Schnittprogramm aneinandergereiht und die Länge bereits grob auf das Wesentliche gekürzt. So bekommt man einen Eindruck, wie der Film später aussehen wird. In späteren Filmversionen werden die Aufnahmen dann noch weiter gekürzt, teils wird die Reihenfolge auch wieder etwas verändert, die Aufnahmen werden bearbeitet (Color Grading, VFX, etc.), sowie die komplette Tonbearbeitung (Sound Design, Voice-Over & Sound Mixing). Eine Filmversion kurz vor Fertigstellung des Films nennt sich Feinschnitt. Während der Postproduktion eines Werbefilms entstehen i.d.R. zwischen 10 und 50 Filmversionen.

Mehr zum Thema

Livestream

Die Echtzeitübertragung von Video- und Toninhalten über das Internet, sodass Zuschauer*innen ein Ereignis live verfolgen können.

Vertriebsrecht

Das Recht, einen Film oder ein Video zu veröffentlichen, zu vermarkten und über bestimmte Kanäle oder in festgelegten Regionen zu verbreiten.

Drehtag

Ein geplanter Arbeitstag, an dem Filmszenen nach dem Drehplan aufgenommen werden.

Produktionsteam

Die Gesamtheit aller Personen, die an einer Filmproduktion beteiligt sind, beispielsweise Regie, Kamera, Ton, Licht, Produktion und Postproduktion.

Crowdfunding

Eine Finanzierungsform, bei der viele Menschen ein Projekt mit kleinen Geldbeträgen unterstützen – meist über Online-Plattformen.

Streaming

Die Übertragung von Video- oder Audioinhalten über das Internet, ohne dass die Dateien vollständig heruntergeladen werden müssen.