Close-up

Ein Close-Up ist eine Nahaufnahme einer Person oder eines Objektes, welche dabei das gesamte Bild einnehmen. Als BetrachterIn sieht man somit nur einen Ausschnitt einer Szene und/oder wird auf ein bestimmtes Detail aufmerksam gemacht. So können Emotionen hervorgehoben werden und eine Intimität erzeugt werden. Es wird zwischen verschieden Close-Up-Typen unterschieden:
Bei einem Medium Shot wird eine Person vom Kopf bis zur Hüfte gezeigt. Beim nahen Close-Up kommt nur der Kopf und ein kleiner Teil des Oberkörpers (Hals) ins Bild.
Bei der Großaufnahme, dem eigentlichen Close-Up, ist nur der Kopf und eventuell die Schultern zu sehen. Eine Detailaufnahme zeigt einen sehr kleinen Ausschnitt, zum Beispiel ein Körperteil, oder den Teil eines Gegenstandes. Bei dem Headshot handelt es sich um eine Nahaufnahme des Gesichts eines Models. Hierbei steht im Unterschied zu einer Portraitaufnahme die Persönlichkeit der Person im Fokus. Man möchte hierbei die Ausstrahlung des Models einfangen.

Mehr zum Thema

screening

Allgemeine Bezeichnung für jede öffentliche oder interne Vorführung eines Films (z. B. Test Screening, Premieren‑Screening, Festival‑Screening).

Plot twist

Unerwartete Wendung in der Geschichte, die die bisherigen Annahmen des Zuschauers umkehrt und neue Bedeutungen eröffnet.

Match cut

Übergang, bei dem visuelle oder thematische Elemente zweier unterschiedlicher Aufnahmen übereinstimmen, um einen fließenden Zusammenhang herzustellen

Jump Cut

Schnitt, bei dem zwei aufeinanderfolgende Aufnahmen derselben Einstellung mit sichtbarer zeitlicher Lücke verbunden werden, um den Ablauf zu beschleunigen oder eine stilistische Wirkung zu erzielen.

Time Code

Numerische Kennzeichnung (Stunden:Minuten:Sekunden:Frames), die jedes Bild eines Videos eindeutig identifiziert und zur exakten Synchronisation von Bild und Ton dient.

Motion Capture

Technik, bei der die Bewegungen von DarstellerInnen mittels Sensoren aufgezeichnet und anschließend auf digitale Figuren übertragen werden. Oft mit MoCap abgekürzt.